|
Home Nach oben
| |
HISTORISCHES...
Um 774
In einer Schrift auf Baumrinde aus dem Jahre 774 ist von einer Burg Eclo
(Eichenwald) die Rede, zu jener Zeit soll dort, wo heute Eickel liegt,
der mächtige Tabo geherrscht und auch über die Gegend des heutigen Gelsenkirchen
verfügt haben.
1085
Eine Urkunde berichtet über den Ankauf des Oberhofes Eickel ( "Eycklo":
"eck" = Eiche, "loh" = Wald; somit war Eickel eine
Siedlung im Eichenwald )
1150
Im Urbar E der Abtei Werden an der Ruhr wurde ein "Wicbertus in Eclo"
( Eickel ) genannt.
10. August 1441
 |
 |
Derick van Eykel, Droste
des Amtes Bochum, wurde am Laurentiustag durch Herzog Adolph von Cleve
und Graf von der Mark mit Haus "geheiten ten Krangh" belehnt.
( Crange = Reihendorf im "Krang, Krangh" ( = Kring = Ring ))
1844
Amt Herne mit 11 Gemeinden: Herne, Baukau, Horsthausen, Pöppinghausen,
Bladenhorst, Hiltrop, Bickern, Crange, Eickel, Holsterhausen und Röhlinghausen.
1875
1.8.1875: Aus dem bisherigen Amt Herne wurden das Amt Herne (mit Herne,
Baukau, Horsthausen, Pöppinghausen, Bladenhorst und Hiltrop) und das Amt
Wanne (mit Bickern, Crange, Eickel, Holsterhausen und Röhlinghausen),
die beide zum Kreis Bochum gehörten.
01.11.1891
Das Amt Wanne wurde in Amt Eickel (mit den Gemeinden Holsterhausen und
Eickel) und Amt Wanne (mit den Gemeinden Bickern, Crange und Röhlinghausen)
geteilt.
1904, Kaiser-Passage
 |
An
der Kaiser-Passage in Wanne wurde seit 1904 fleißig gearbeitet.
Nach Ende der Bauarbeiten überdachte an der Mozartstraße eine aufwendige
Glaskonstruktion die Flaniermeile mit zwölf Wohn- und Geschäftshäusern.
Das Glasdach ließ sich aber schlecht sauber halten und die Passage
wurde immer düsterer, bis man in den 20er Jahren das Bauwerk wieder
abriß.
Quelle: www.wanne-eickel.info |
Ca. 1904, Flora Marzina
| Als
Wanne-Eickel im Zuge der rasanten Industrialisierung immer weiter
zugebaut und Grünflächen knapp wurden, schuf Wilhelm Marzina neue.
Auf einem trostlosen Acker, inmitten der bebauten Straßenzeilen
von Hauptstraße, Florastraße und Heidstraße plante und realisierte
der gelernte Zimmermann aus Altenessen wirklich Großes - und das
nicht nur für Wanne-Eickeler Verhältnisse.
Mehrere Terrassen- und Pavillonanlagen im Außengelände und ein
inzwischen 8.000 Personen fassender Saal sprachen sich im gesamten
Ruhrgebiet herum, die Flora des Wilhelm Marzina wurde zum Ausflugsziel
- und die Wanne-Eickeler Zeitung attestierte dem Gastronom zu
seinem 30-jährigen Jubiläum, das er den Fremdenverkehr deutlich
angehoben habe.
Quelle: www.wanne-eickel.info |
 |
19.01.1905, Rathaus
Wanne
| |
Das Amtshaus
und spätere Rathaus Wanne wurde feierlich eröffnet. Amtsbaumeister
Otto Zahn hatte den Ziegelsteinbau entworfen. Charakteristisch:
die Rundbogenfenster, die dreigliedrige Fassade und der Schweifgiebel
im Stil der Neorenaissance.
Das Bild zeigt den alten Marktplatz zwischen Wibbeltstraße und Rathaus.
Quelle: www.wanne-eickel.info |
18.9.1905
Die Gemeinde Crange wurde in die Gemeinde Wanne eingemeindet.
1.12.1912
Am Eickeler Markt eröffnete das erste kommunale Kino im Deutschen Reich
mit dem Film "Mütter verzaget nicht". Das Gemeindelichtspielhaus
stand im Dienst der Volkserziehung gegen den Verfall der Moral.
1926
 |
Die Ämter Wanne
und Eickel wurden aufgelöst und bildeten die neue kreisfreie Stadt
Wanne-Eickel. Die Stadtverordneten wählten auf ihrer Sitzung vom
17. September 1926 Wilhelm Kiwit zum ersten Bürgermeister Wanne-Eickels.
Noch im gleichen Jahr durfte er sich "Oberbürgermeister"
nennen. |
Der Bahnhof der neuen Stadt wurde
zum Hauptbahnhof Wanne-Eickel aufgewertet.
1955
Mit der Geburt des 100.000. Bürgers durfte sich Wanne-Eickel "Großstadt"
nennen.
11.2.1956
Die ersten italienischen Gastarbeiter des Bauunternehmens Heitkamp kamen
in Wanne-Eickel an.
17.10.1973
Herne und Wanne-Eickel besiegelten per Gebietsänderungsvertrag die Städte-Ehe
zum 1.1.1975. Insgesamt 32 verschiedene Modelle waren diskutiert und wieder
verworfen worden.
1.1.1975
Herne und Wanne-Eickel schlossen sich zu einer Stadt zusammen: Bei der
dritten Lesung des Neugliederungsgesetzes am 8. Mai 1974 läuteten die
Hochzeitsglocken. Nicht alle Wanne-Eickeler waren mit der Ehe einverstanden
(hört, hört).
1978
Rudi Cerne wurde zum ersten Mal Deutscher Meister im Eiskunstlaufen. Der
Grundstein für eine große Karriere war gelegt. Bis zu seinem vierten Platz
bei den Olympischen Spielen in Sarajevo bestimmte der Wanne-Eickeler Ausnahmesportler
die Weltspitze mit.
1990
Im August wird die 555. Cranger Kirmes eröffnet. Die Schnapszahl ist zwar
historisch nicht verbrieft, das tat der guten Laune aber keinen Abbruch.
Quellen:
www.herne.de
www.wanne-eickel.info
Mit Dank an:
www.herne.de,
die Webseite der Stadt Herne sowie Wolfgang Berke, Autor des Buches
zur Stadt Wanne-Eickel (www.wanne-eickel.info).
 |
Das
Buch zur Stadt Wanne-Eickel
Klartext-Verlag,
ISBN 3-89861-122-1
Großformat 19,5 x 26 cm,
136 Seiten, über 330 Fotos und Abbildungen davon 47 in Farbe.
Preis: 14,90 €
Bestellen! |
 |
Wanne-Eickel
Das zweite Buch zur Stadt
Klartext-Verlag
ISBN 3-89861-447-6
Format 19 x 26 cm
128 Seiten, broschiert
Preis: 14,90 €
Mehr zu diesem Buch
Buch
bestellen
|
|